Konzeption

 So geht es durch das Jahr

An dem Wechsel der Jahreszeiten und der verschiedenen Feste , die das Jahr durchziehen, orientiert sich unser Kindergartenjahr. Wir beginnen im Herbst mit dem Erntedankfest. Mit den Festen von St. Martin, St. Nikolaus, der Weg durch den Advent, Weihnachten mit einem Krippenspiel und im Frühjahr das  Osterfest ist der religiöse und soziale Sinngehalt Inhalt unserer Gestaltung.
Mit dem Sommerfest wird der Jahresabschluss eingeleitet.

 Spiel Spiel ist nicht nur „Spielerei“. Das Spiel ist gewissermaßen der Hauptberuf Ihres Kindes, das dabei ist, sich selbst und die Welt um sich herum, im wahrsten Sinne des Wortes zu be-greifen. Spielen ist von entscheidender Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung. Ein Kind, das ausdauernd spielen kann, wird sich später auch in eine Arbeit vertiefen können.

Spiel
Spiel ist nicht nur „Spielerei“.
Das Spiel ist gewissermaßen der Hauptberuf Ihres Kindes, das dabei ist, sich selbst und die Welt um sich herum, im wahrsten Sinne des Wortes zu be-greifen. Spielen ist von entscheidender Bedeutung für die Persönlichkeitsentwicklung. Ein Kind, das ausdauernd spielen kann, wird sich später auch in eine Arbeit vertiefen können.


Das Spiel ist Lebensbewältigung !
Die Freispielzeit nimmt den größten und zugleich wichtigsten Teil des Tages ein.
Diese freie Spielzeit hat einen hohen Stellenwert in der Pädagogik.
In dieser Zeit bestimmen die Kinder weitgehend selbst über die Spielart, -dauer,- partner, das Material und den Ort. Spielerisch können Kontakte geknüpft, Freundschaften geschlossen oder Konflikte gelöst werden.
Durch regelmäßiges und pünktliches Bringen geben Sie Ihrem Kind die Möglichkeit, diese Zeit optimal zu nutzen.

Gruppenübergreifende Angebote
Um den Kindern, vor allen den Schulanfängern, die Möglichkeit zu geben, eigenverantwortlich und selbstständig zu sein, haben wir außerhalb der Gruppenräume einige zusätzliche Spielbereiche und Räume.
Festgelegte Regeln müssen eingehalten werden.

Im Traumzimmer ist Platz für Ruhe und Entspannung, hier können sich die Kinder zurückziehen.
Das Regenbogen-Bauzimmer lädt dazu ein, mit den verschiedenen Legematerialen Kunst und Architektur zu vereinen. Hier wird zusammengearbeitet und Sinn für Formen, Symmetrie und Ordnung entwickelt.
In der Verkleidungsecke kann man wunderbar in andere Rollen schlüpfen und ausprobieren, wie es ist, wenn man erwachsen wäre.
An der Werkbank wird der sachgemäße Umgang mit dem Werkzeug erlernt, die Feinmotorik und Selbstständigkeit gefördert und Erfahrungswerte gesammelt.
Der Knettisch bietet allen Kindern die Möglichkeit, kreativ und lustvoll mit dem Material umzugehen. Hierbei wird besonders die Feinmotorik gefördert.
Das Traumzelt bietet allen Kindern die Möglichkeit, sich gemütlich zurückzuziehen und zu verstecken.


Vorbereitung auf die Schule
In unserer Einrichtung werden die Vorschulkinder sehr vielseitig auf den Übergang in die Schule vorbereitet. Deshalb haben sie in ihrem letzten Kindergartenjahr Zugang zu anspruchsvolleren und schwierigeren Spielen und Materialien.
Bestimmte Inhalte vertiefen wir bei den „Großen“ durch besondere Aktivitäten und Exkursionen. Zum Beispiel Darstellendes Spiel bei Festen und Feiern, Besuch von Einrichtungen und Betrieben.
Im Bereich der mathematischen Bildung werden die Vorschulkinder gruppenübergreifend mit den „Entdeckungen im Zahlenland“ vertraut gemacht. (Konzept von Hr. Prof. Preiß)

Einmal in der Woche nutzt jede Gruppe an einem bestimmten Tag das Malzimmer, den Turnraum und einen Arbeitsraum, um sich mit der Gruppe der Vorschulkinder gezielter und intensiver zu beschäftigen.

„Was wir auf schöne Weise in das frühe Erlebnisfeld unserer Kinder hineinstellen und konstant pflegen, das wird Wurzeln schlagen, wachsen, aufblühen und Früchte tragen.“
(Franz Fischereder)

Ein Tagesablauf - (Beispiel aus der 6 – Std. – Gruppe)


07.30 – 08.30 Uhr - Bringzeit
08.30  - 09.45 Uhr - Freispielzeit, teilweise mit angeleiteten Aktivitäten. Die Kinder dürfen die Gruppen auch verlassen.
09.45 – 10.00 Uhr - Gemeinsames Aufräumen, Händewaschen und Tische decken
10.00 – 10.30 Uhr - Gemeinsame Brotzeit
10.30  - 10.45 Uhr - Gemeinsamer Morgenkreis mit allen Gruppen in der Eingangshalle
10.45 – 11.45 Uhr - Gezielte Beschäftigungen (z.B. Stuhlkreis, Turnen ………)
11.45 – 13.00 Uhr - Freispielzeit im Garten oder Haus
13.00 – 13.45 Uhr - Zweite gemeinsame Brotzeit oder Mittagessen und Ausklang

Die Zeitangaben können sich jederzeit verschieben. Bei schönem Wetter sind wir durchaus länger im Garten. Bei schlechtem Wetter halten sich die Kinder länger in den Gruppen (Turnraum oder Halle) auf. Bei bestimmten Themen oder Aktionen  kann sich auch ein anderer Zeitablauf ergeben. Flexibilität und Bedürfnisorientierung sind uns wichtiger als starre Zeitpläne.

Elternarbeit
Mit dem Eintritt des Kindes in den Kindergarten beginnt für die ganze Familie ein neuer Lebensabschnitt. Das Kind geht heraus aus seiner vertrauten Umgebung mit den wichtigsten Bezugspersonen in ein neues soziales Umfeld. Die Eltern bringen es dorthin, wissen und erfahren aber oft wenig darüber, was das Kind im Kindergarten macht, was es erlebt und wie es ihm geht.

Diese Situation ist uns durchaus bewusst und wir versichern Ihnen:

Das Kind und seine Familie ist uns wichtig !
Denn wir sehen das Kind nicht als isoliertes Einzelwesen, sondern als Mitglied einer Familie, in der das Kind die wichtigsten Beziehungen erlebt.

Als familienunterstützende und familienergänzende Einrichtung für Erziehung und Bildung ist uns die Zusammenarbeit mit den Eltern sehr wichtig.

Formen der Elternarbeit:

  • „Tür- und Angelgespräche“ beim Bringen und Abholen
  • Möglichkeiten zu einem Einzelgespräch mit Terminabsprache
  • Regelmäßige Eltern-Informationsbriefe
  • Jährliche Elternbefragung
  • Aushänge an der Pinwand neben der Eingangstür
  • Informationen im Schaukasten
  • Angebotene Elternabende mit und ohne Referenten

Wo viele Menschen aufeinander treffen, kann es immer wieder zu Missverständnissen, Unklarheit und Unzufriedenheit kommen. Um die gute Zusammenarbeit zu fördern, sind wir gerne für Gespräche bereit und möchten die Eltern dazu ermutigen, Fragen zu stellen. Dies gilt ganz besonders bei Problemen, denn Probleme können nur durch die betroffenen Personen selbst geklärt werden.


Der Elternbeirat
Nach dem Kindergartengesetz wird jährlich am Anfang des Kindergartenjahres eine Elternvertretung gewählt.
Der Elternbeirat stellt ein beratendes Gremium dar, welches die große Elternschaft in Gesprächen mit der Kindergartenleitung, dem Träger und dem Team vertritt. Er hat die Aufgabe, Anliegen der Eltern an den Kindergarten weiterzuleiten. Der Elternbeirat stellt für den Kindergarten ein wichtiges Element in der Meinungsbildungs- und Entscheidungsfindung dar.
Der Elternbeirat trifft sich ca. 4-6mal im Jahr zu Sitzungen und wird vom Träger und der Kindergartenleitung informiert und gehört, wenn wichtige Entscheidungen zu treffen sind.

Anmeldung- und Aufnahmeverfahren

Anmelde- und Aufnahmebestimmungen (Auszug PDF aus der Konzeption)

Mehrmals im Jahr veranstaltet unser Kindergarten Kennenlernnachmittage, an denen interessierte Eltern die Einrichtung besichtigen und wir miteinander ins Gespräch kommen können. 
 
Zu- bzw. Absagen für einen Kindergartenplatz ab September werden in der Regel ganzjährig über das Eltern- Portal Little Bird und/ oder  persönlich erteilt. Bei frei werdenden Plätzen kann die Aufnahme auch während des Jahres erfolgen.


„Wenn die Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln,  wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel.“